Fiji. Da klingelt was. Auch jene, die noch nie dort waren und vielleicht gar nicht so genau wissen, wo es liegt, haben eine Vorstellung von diesem Land. Sofort tauchen innere Bilder von tiefblauem Meer, weissen Stränden und glücklichen Menschen auf. Kein Wunder, ist Fiji für viele ein Traumland. Dieses liegt im Herzen des Südpazifiks und umfasst über 300 Inseln mit einer Gesamtfläche von mehr als 18’000 Quadratkilometern. Die zwei Hauptinseln sind Viti Levu und Vanua Levu, wo die meisten der 930’000 Bewohnenden leben.

Herzlichkeit, Strände und Surf-Mekka

Nicht umsonst wurde Fiji von «National Geographic» zu einem der besten Reiseziele für das Jahr 2026 auserkoren. Kein Ort verkörpert den Südpazifik so sehr wie dieses Land. Die Inseln sind von einigen der beeindruckendsten Korallenriffen der Welt umgeben, ihre Gipfel und Wasserfälle machen Fiji zu einem Paradies für Abenteuer- und Wanderfans. Die Bewohner sind bekannt für ihre Herzlichkeit: So haben die Fijianer die Kunst der Gastfreundschaft mit ihrem herzlichen «Bula», das «Leben» bedeutet und weit über ein blosses Grusswort hinausgeht, perfektioniert. Wer genau hinhört, kann die darin mitschwingende Fröhlichkeit fast schon physisch wahrnehmen.

Die Fijianerinnen und Fijianer gelten als besonders herzlich und gastfreundlich. © Tourism Fiji

Die Inselgruppe, von der etwa ein Drittel bewohnt ist, verfügt über mehr als 12’000 Hotel- und Gästezimmer. Fiji ist auch ein Mekka für Surffans. Im August werden sich einige der besten Surferinnen und Surfer der Welt am legendären «Cloudbreak » vor den kleinen Inseln Namotu und Tavarua versammeln, denn hier macht die World Surf League-Meisterschaftstour 2026 Halt. Wer selbst keine Wellen reitet, kann die 20-minütige Bootsfahrt vom Namotu Island Resort zur schwimmenden Bar «Cloud 9» in den Gewässern von Vanua Malolo unternehmen – und dort Cocktails schlürfen, Surfer beobachten oder schnorcheln.

Gemeinsam für die Umwelt

Es ist aber auch ein geeignetes Reiseziel für jene, die nicht nur nehmen, sondern auch etwas geben möchten. Denn in den letzten Jahren wurden immer mehr Programme entwickelt, die Gäste dazu anregen, einen Teil ihrer Ferien einem Naturschutz- oder Gemeinschaftsprojekt zu widmen. So rief die staatliche Tourismusagentur die «Loloma Hour» ins Leben. «Loloma» bedeutet «mit Grosszügigkeit handeln, angetrieben von Liebe» – als Alternative zur Happy Hour, bei der anstelle von Cocktails Freiwilligeneinsätze angeboten werden. Auch viele Resorts organisieren Aktivitäten, die Schönes mit Sinnvollem verbinden. Gäste im familienfreundlichen Plantation Island Resort auf der Insel Malolo Lailai können während eines Schnorchelausflugs Korallen pflanzen. Auf der benachbarten Insel Malolo hat das Likuliku Lagoon Resort kürzlich ein Naturschutzzentrum eröffnet und organisiert Ausflüge, um einheimische Bäume zu pflanzen, invasive Arten zu bekämpfen und den vom Aussterben bedrohten Fiji-Kronenleguan zu schützen.

Das ganze Jahr warm und einladend

Fiji liegt nur leicht südlich des Äquators und ist das ganze Jahr über warm und einladend, die Durchschnitttemperatur beträgt 28 Grad. In den Sommermonaten November bis März ist die Luftfeuchtigkeit höher und es gibt häufiger Schauer. Die Monate April bis Oktober sind trockener und weniger schwül. Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt im Sommer bei 31 Grad Celsius und die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei 22 Grad Celsius.

Von Europa ist die Hauptinsel mit nur einmal Umsteigen zu erreichen. Das Langstrecken-Netz der Fiji Airways bedient Singapur, Hong Kong, Tokio, Vancouver, San Francisco, Los Angeles, Honolulu und Dallas. Alternativ ist Fiji drei bis vier Flugstunden von Australien und Neuseeland entfernt. Der Internationale Flughafen Nadi auf Viti Levu ist der Hauptflughafen für Flüge nach und von Fiji. Einmal vor Ort, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich fortzubewegen. Viele Besucher entscheiden sich, ein Auto, einen Fahrer oder ein Taxi für die Hauptinsel Viti Levu zu mieten, es ist aber auch möglich, mit dem Bus zu fahren. Viele Hotels bieten ihren eigenen Shuttle-Service an. Mit dem modernen Highspeed-Katamaran «Yasawa Flyer» gelangt man bequem zu den Mamanuca- und Yasawa-Inseln.