Man könnte es so beschreiben: Khao Lak liegt gerade richtig. Genauer gesagt südlich der wilden Natur Phang Ngas und nördlich von Phuket – und wirkt dabei wie dessen «braver Bruder». Denn wer den Trubel der populären Ferieninsel kennt, staunt nicht schlecht hinter seinen getönten Brillengläsern: Hier gibt es weder Vergnügungsmeilen noch endlose Strandbar-Reihen, die sich gegenseitig übertönen. Stattdessen erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, sodass bestimmt jeder Gast seinen eigenen Lieblingsplatz findet. Manchmal spaziert man ein Weilchen am Wasser entlang und begegnet nur einer Joggerin, einer Familie beim Sandburgenbauen oder einem Hund, der offenbar ebenfalls Ferien macht. Das Meer schillert je nach Tageszeit silbern, türkis oder tiefblau. Die Wellen rollen weich an das Ufer, als hätten sie alle Zeit der Welt – ein Mood, der sich auf die Menschen zu übertragen scheint.

Verführerisches Versteck: Sandstrand im Lam-Ru-Nationalpark. © stock.adobe.com: Alisa

Vom Beach in den Bergwald

Etwas vom Schönen in Khao Lak ist jedoch, dass man sich nicht abschliessend entscheiden muss, ob man faulenzen oder etwas erleben möchte. Beides liegt oft nur wenige Minuten voneinander entfernt. Hinter den Stränden beginnt eine andere, grünere Welt. Dichte Regenwälder, Wasserfälle und Nationalparks veranschaulichen vehement, dass Thailand weit mehr ausmacht als Palmen und Pad Thai. Ein Ausflug in den «Khao Lak Lam Ru»-Nationalpark, benannt nach seinen Berggipfeln Khao Lak und Lam Ru, fühlt sich an wie der Szenenwechsel eines raffiniert geschnittenen Films: Eben noch Perlmuttsand zwischen den Zehen, kurz darauf riesige Baumfarne, Lianen und unzählige summende Insekten. Die Luft duftet nach feuchter Erde und tropischer Flora. Der Schweiss tröpfelt schnell – aber ebenso schnell stellt sich dieses beschwingte Gefühl ein, auf Achse zu sein und nicht bloss «Ferien zu konsumieren». An einem Wasserfall kauern Kinder lachend im kühlen Wasser, während Erwachsene versuchen, möglichst souverän über rutschige Steine zu balancieren. Meist endet das mit teilweise nassen Hosenbeinen und allgemeiner Heiterkeit.

Bereichernder Tagesausflug: Cheow-Lan-See im Khao-Sok-Nationalpark. © stock.adobe.com: eremit08

Tiefer tauchen und entspannen

Zurück an der Küste wartet bereits ein nächstes Abenteuer: Die Similan-Inseln oder die Surin-Inseln gehören zu den eindrücklichsten Schnorchel- und Tauchgebieten Südostasiens. Schon die über einstündige Überfahrt macht deutlich, weshalb so viele Reisende immer wieder hierher zurückkehren. Das Wasser wird mit jeder Seemeile klarer, sodass die Schnellboote scheinbar über dem Meeresboden schweben. Unter der Oberfläche enthüllt sich eine zweite Welt: bunte Korallen, Papageifische, Schildkröten und – mit etwas Glück – sogar majestätische Mantarochen.

Doch genauso schön kann es sein, einfach gar nichts zu tun. In Khao Lak ist die Ausgangslage ideal, Meisterin oder Meister des Müssiggangs zu werden. Wer sagt denn, Relaxen sei keine eigene Kunstform? Ein Roman liest sich unter Palmen plötzlich doppelt so spannend. Ein Mittagsschlaf in der Hängematte mit Meeresbrise wird zum festen Programmpunkt. Und ein frischer Kokosnussdrink schmeckt irgendwie intensiver, wenn der Horizont statt aus Bürogebäuden aus Blau besteht.

Per Schnellboot erreichbar: Die Similan-Inseln. © stock.adobe.com: InnerPeace

Tägliches Garküchen-Gewimmel

Natürlich gehört auch das Essen zu den grossen Freuden jeder Thailand-Reise. Bereits am Vormittag ziehen Düfte von gegrilltem Fleisch, Ingwer und Zitronengras durch kleine Strassen. Auf den Märkten offenbart sich ein Tetris aus exotischen Früchten in allen Farben. Mangos leuchten sonnengelb, Rambutans erinnern an kleine rötliche Igel und Ananas schmecken so süss, dass man sich fragt, weshalb dieselbe Frucht zu Hause ein völlig anderes Dasein fristet.

Abends beginnt das grosse Schauspiel der Garküchen: Es zischt, dampft und klappert zwar gleichzeitig, doch die Köchinnen hantieren mit einer Gelassenheit am Wok, die an lange einstudierte Tanzchoreografien erinnert. Würzige Currys auf Reisnudeln, fangfrischer Fisch oder Garnelen landen wenige Minuten später auf dem Teller. Man sitzt auf einfachen Plastikstühlen, schaut dem Gewimmel zu und merkt: Plastikstuhl und Pad Thai ist das perfekte Paar der Stunde.

Authentische Auslage: Marktstand in Khao Lak. © stock.adobe.com: Patryk Kosmider

Überhaupt besitzt Khao Lak eine bemerkenswerte Bodenständigkeit. Trotz komfortabler Hotels und stilvoller Resorts wirkt die Region authentisch. Zwischen Souvenirläden hantiert der Mechaniker an einem Moped, Kinder sausen nach der Schule mit den Drahteseln vorbei, und ältere Herren diskutieren bei einem eisgekühlten Kaffee hitzig, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt. Vielleicht gibt es tatsächlich nichts Wichtigeres.

An Wichtigkeit verloren hat gewiss der Kalender, niemand fragt ihn mehr um Rat. Die Tage sind nicht mehr in Stunden eingeteilt, vielmehr in Lichtstimmungen wie das Morgengold, das Nachmittagsblau, oder das Abendorange, wenn die Sonne in der Andamanensee versinkt. Klar, Khao Lak löst Termine nicht in Luft auf, doch erinnert das Inselidyll daran, dass Zeit nicht immer knapp sein muss. Thailand allgemein besitzt diese fabelhafte Fähigkeit, den Ehrgeiz des europäischen Perfektionismus mit einem freundlichen Lächeln zu entwaffnen: Lass Kalender doch für ein paar Tage einfach Kalender sein!

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Am «Khuk Khak Beach» verbindet das «ananea Beyond Khaolak» authentische Architektur mit elegantem Lifestyle an Paradieslage. Das stilvolle Villenresort bietet seinen Gästen eine betörende Balance aus Ruhe, Design und Entspannung – am perlweissen, feinsandigen Strand ebenso wie in der weitläufigen Poollandschaft oder im Spa. «Adults friendly», stilvoll und doch relaxt – mit Fokus auf Nachhaltigkeit: Das 4,5-Sterne-Villenresort steht für bewussten Genuss und verantwortungsvollen Tourismus, was die Zertifizierung durch den «Global Tourism Council» (GSTC) unterstreicht.

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Reisedaten: Mi, 28.10.2026 bis Do, 05.11.2026 (7 Nächte) Zimmertyp und Verpflegung: 1 x Villa (VBG) mit 61 bis 70 m2, Haartrockner, Dusche, Fernseher, Telefon, Terrasse, WC, Gartenblick inkl. Frühstück (andere Zimmerkategorien wie z. Bsp. «Private Pool» und Leistungspackages wie z. Bsp. «all inclusive» auf Anfrage).

Hinflug: Mi. 28.10.2026, Abflug 15:10 Uhr, Ankunft 22:50 Uhr Zürich–Doha (Qatar Airways); Do. 29.10.2026, Abflug 01:30 Uhr, Ankunft 13:55 Uhr Doha–Kuala Lumpur (Qatar Airways); Do. 29.10.2026, Abflug 15:20 Uhr, Ankunft 15:45 Uhr; Kuala Lumpur–Phuket (Qatar Airways) Linienflug und Transfer, 2 Stopps, inkl. Gepäck

Rückflug: Do. 05.11.2026, Abflug 00:50 Uhr, Ankunft 03:55 Uhr; Phuket-Doha (Qatar Airways) Do. 05.11.2026, Abflug 09:30 Uhr, Ankunft 13:40 Uhr; Doha-Zürich (Qatar Airways) Linienflug und Transfer, 1 Stopp, inkl. Gepäck.

Preis pro Person: 1239 Franken.

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