Wer auf Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands, landet, spürt sofort, dass hier der Rhythmus ein anderer ist. Eine herzliche Begrüssung mit traditioneller Musik lässt einen direkt in der Südsee ankommen. Ein kurzer Transfer über die Insel – und ehe man sich versieht, geniesst man seine Unterkunft direkt am Meer. Es lohnt sich, einige Tage auf Rarotonga zu verbringen. Eine einzige Ringstrasse mit nur 32 Kilometern Länge führt rund um die Insel und verbindet weisse Strände, kleine Dörfer, Cafés und lokale Märkte.

Gelassenheit prägt das Inselleben. © Dreamtime Travel | David Kirkland

Wer sich treiben lässt, entdeckt unterwegs immer wieder neue Blickwinkel: Fischerboote am frühen Morgen, Musik aus offenen Türen oder kleine Werkstätten, in denen traditionelles Handwerk entsteht. Neben Schnorcheltouren mit Schildkröten, Schwimmen mit Walen und grandiosen Tauchgängen lädt auch die Muri-Lagune zum Eintauchen ein, Wanderwege führen ins grüne Inselinnere, und wer es gemütlicher mag, erkundet Rarotonga per Fahrrad oder mit dem Bus, der im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn um die Insel fährt. Auch kulinarisch wird es abwechslungsreich – von Strandrestaurants, kleinen Bars und Cafés bis zu zahleichen Foodtrucks, die frische, lokale Küche servieren.

Auch Kalksteinhöhlen gehören zu den Highlights. © Dreamtime Travel | David Kirkland

Von Aitutaki nach Atiu

So schön Rarotonga ist, die wahre Seele der Cook Islands zeigt sich erst auf den Ausseninseln. Besonders eindrucksvoll ist Aitutaki, nur 45 Flugminuten entfernt. Die Lagune gilt als eine der schönsten der Welt und leuchtet in unzähligen Blautönen, die fast unwirklich erscheinen. Auf einer «Lagoon Cruise» besucht man kleine, unberührte Sandinseln und schnorchelt entlang des Riffs durch eine lebendige Unterwasserwelt. Die Tage auf Aitutaki verlaufen ruhig, persönlich und herrlich entschleunigt. Noch authentischer wird es auf Atiu, einer Insel, die nur wenige Reisende besuchen. Hier prägen dichte Urwälder, versteinerte Korallenlandschaften und Höhlen das Bild. Gäste lernen die Insel oft durch Begegnungen kennen: bei einer geführten Wanderung, in kleinen und verwunschenen Bars der Einheimischen oder bei einer Tour zu den seltenen Vogelarten, für die Atiu bekannt ist. Alles fühlt sich vertraut, geborgen und familiär an.

Schildkröten lassen sich beim Schnorcheln entdecken. © Dreamtime Travel | David Kirkland

Wer die Cook Islands besucht, merkt somit schnell, dass man hier nicht nur reist, sondern einer besonderen Lebensweise begegnet. Die Inseln liegen fernab von allem – Gelassenheit, Wärme und Herzlichkeit prägen das Leben. Wer einmal hier war, trägt ein Stück dieser Ruhe lange mit sich weiter.

Weitere Informationen: www.dreamtime.ch/cookislands / www.cookislands.travel