Die Hummel summt, der Weissdorn spriesst, die Orbe rauscht: Es ist die frühlingshafte Kulisse des Hochtals Vallée de Joux, die NaturliebhaberInnen dieser Tage in den Waadtländer Jura zieht. Als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu Fuss oder auf zwei Rädern bietet sich dabei das Hotel des Horlogers in Le Brassus an, denn Uferweg, Waldrand und Berggipfel sind von hier aus rasch und einfach zu erreichen. Auch gemeinsamen Touren mit dem besten Freund des Menschen steht nichts im Weg – das avantgardistisch anmutende Haus mit seinen 50 Zimmern und Suiten ist nämlich hundefreundlich.

Fossilien am Wegesrand

Wanderschuhe geschnürt? Ein über 250 Kilometer langes Wegnetz wartet im Vallée de Joux. Aufsteiger können zu Fuss zum Beispiel den Col de Marchairuz anpeilen. Bis zur Passhöhe müssen Wandernde um die 550 Höhenmeter absolvieren, dafür werden sie unterwegs mit allerlei Hinguckern am Wegesrand entschädigt: Da sind zum einen die typischen Wytweiden und Trockenmauern der Jurahügel. Zum anderen gibt es entlang der Strecke Kalksteinfelsen zu entdecken, die teils Fossilien von Muscheln enthalten, und auch die Sümpfe der Sèche de Gimel sind einen Zwischenstopp wert. Wer dagegen flachere Touren bevorzugt, spaziert von Le Brassus aus einfach dem südlichen Ufer des Lac de Joux entlang. Für die 17 Kilometer bis nach Le Pont am anderen Ende des Gewässers sollte man etwa viereinhalb Stunden einplanen.

Der höchste Gipfel wartet

Der Frühling ist auch die richtige Jahreszeit für erste Ausflüge auf dem Sattel. Eine mittelschwere Option ist etwa «Le Grand Risoud Bike»: Diese 31 Kilometer lange Tour folgt erst dem wilden Nordufer des Lac de Joux, bevor sie in den gewaltigen Risoud-Wald führt. Der Grenze zu Frankreich entlang geht es danach wieder zurück zum Ausgangspunkt in Le Sentier, dem Dorf gleich neben Le Brassus. Genau gleich lang, aber mit deutlich mehr Höhenmetern (933) präsentiert sich derweil die Route auf den Mont Tendre, den höchsten Gipfel des Schweizer Juras. Nach einer erholsamen Rast bei der Hütte Le Bois Carré ist schliesslich der Zenit der Strecke auf 1507 m ü. M. erreicht, wo sich ein herrlicher Panoramablick bietet. Ein Singletrail abwärts zum Dorf L’Abbaye und die Rückkehr dem Seeufer entlang runden das Bike-Erlebnis ab.

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